Das GHARANA PROJEKT versteht sich als interkulturelles Musik-Projekt mit Künstler*Innen aus Indien, Deutschland und Afrika, als freigeistige, weltoffene Fusion der Musiker: Swapan Bhattacharya (Tabla & Vocal), Christian Kuzio (Gitarre), Diaffara Drame Koriste (Kora & Vocal)
Manoj Baruah (Violine), Martin Druckrey (ElektroDJ, Bassist und Didgeridoo) und Danny Deutschmann (Sound-System) deren Intention es ist, mit der jeweils anderen Kultur in einen kreativen Dialog zu treten und neue musikalische Wege zu erschließen.
Klassische nordindische Musik trifft grenzübergreifend auf abendländische Musikkultur.
Gemeinsame Bearbeitung musikalischer Themen aus beiden Kulturkreisen, Weiterbildungsaspekt für die jeweils andere Kultur, Interkulturalität.
Die einzelnen Instrumente werden solistisch vorgestellt, es finden gemeinsame thematische Improvisationen in verschiedenen Besetzungen statt.
verbindet Menschen und fördert ihre Entwicklung.
Inspiriert durch die Gharana, einer traditionellen Musizier- und Lehrform der Klassischen Nordindischen Musik mit jeweils eigenen charakteristischen Gesangstechniken, Spielweisen und Kompositionsformen, sucht das Kollektiv neue Klänge und Ausdrucksformen im Zusammenwirken von ungewöhnlichen und einzigartigen Instrumentierungen mit einem dramaturgischem Sounddesign. Das GHARANA MUSIK PROJEKT hat keinen allmächtigen Meister, wie das traditionelle Vorbild.
Vielmehr verbindet die Künstler der Gedanke der interkulturellen Verständigung, die intensive, sensible und facettenreiche Auseinandersetzung mit der improvisierten Musik, die Sehnsucht nach Freiheit und Toleranz und der Wille, dies alles auf der Bühne musikalisch zu artikulieren. Die Übersetzung der traditionellen Inhalte der Gharana in die heutige Zeit, findet im Projektkontext statt.
ist privilegiert die Künstler des Orients und des Abendlandes auf ein Podium zu bringen.
Swapan Bhattacharya leitete über zwanzig Jahre in Hamburg das Institut für indische klassische Musik, mittlerweile wieder mit Hauptwohnsitz in Kalkutta, hat er im Jahr 2011 das „GHARANA PROJEKT“ ins Leben gerufen. Je nach Konzertrahmen treten die Künstler mit drei bis sieben Musikern auf (einschliesslich Gast Musiker). Seit 2012 arbeiten sie daran, ihren Sound zu verfeinern und sind seitdem auf der Bühne aktiv.
In Deutschland z.B. bei der „Breminale“, beim Kulturfest „Altonale“, im „Zirkus Fantasia“, im „Universum Alltona" und auf dem "Fusion Festival" .
In Indien: "Manindra Sangeet Tirtha" Musik Akademi - Kolkata / Bundesstaat West Bengal, Serampore „Town Hall“- Kolkata / Bundesstaat West Bengal, im „Aryabhatt Auditorium“ - Ranchi / Bundesstaat Jharkhand sowie im "Rabindra Bhavan" - Guwahati / Bundesstaat Assam.
der aus Kalkutta stammende Künstler und Schüler von Guru Pandit Shaymal Bose, avancierte in den letzten Jahren zu einer international anerkannten Tabla-Größe. Als Vertreter der Klassischen Nordindischen Musik begeistert er sein Publikum durch seine virtuose und authentische Art und sein ungeheures Gespür für einzigartige Musikprojekte und -kooperationen. Er ist ein Genie auf diesem Gebiet, hoch gepriesen, ausgezeichnet und tief verehrt.
studierte Gitarre an der HMT Rostock und Komposition an der LTU Pitea in Schweden. Seit 2006 komponiert und produziert der vielseitige Musiker hauptberuflich Theatermusik und arbeitet als musikalischer Leiter. Er ist Gitarrist bei den Improvisations-Projekten "Die Reise" und "Zwei Paar Schuh", arbeitete u. a. für das Goethe-Institut, die Böll-Stiftung, sowie SWR und NDR und ist in verschiedenen Funktionen auf diversen Veröffentlichungen vertreten.
der aus dem Senegal stammende Spross einer 72 Generationen zurückreichenden „Griot Familie“ (Girot bedeutet heute Künstler) ist ein wahrer Virtuose der westafrikanischen Kora. Zur Zeit der Imperien afrikanischer Könige waren es die „Griot“, damals auch „Manding Dialy“ genannt, welche Botschaften des Volkes an die Könige überbrachten.
begann im Alter von zehn Jahren Violine von seinem Bruder, Deepak zu lernen. Er fuhr fort mit seinem Studium und bekam den „Master of Art“ in Instrumentalmusik von der Rabindra Bharati Universität in Kolkata. Manoj ist ein international gefeierter Künstler, spielt regelmäßig beim „All India Radio“ und im „Doordashan TV“ in Indien und präsentiert seine Musik in Bangladesch und Europa.
Als ElektroDJ und Bassist diverser Bandprojekte brachte ihn sein Interesse an anderen Kulturen in Berührung mit dem Yidaki (Didgeridoo) und dessen westliche, aber auch traditionelle Spielweise (Yolngu Aborigines). Fortlaufend erlernte der Autodidakt weitere indigene Instrumente, u.a. afrikanische Djembe, indianische Flöten, Maultrommeln. Als "Marton Kosmofon" bringt er diese nativen Klänge geschickt mit elektronischen Sounds in Einklang.
ist als Toningenieur für Livemusik und Studioproduktionen tätig und wird für das Systemmanagment komplexer Beschallungsanlagen engagiert. In seiner Tätigkeit als Toningenieur verfügt er über einen großen Erfahrungsreichtum und ist für Künstler in der Rock-, Pop, Jazz- und Weltmusik tätig gewesen, sowie für Musiker der klassischen indischen Musik.
„Willst Du eine Gesellschaft kennen lernen, so höre ihre Musik.“
Die deutsch- indischen Kulturbeziehungen befinden sich in einer Zeit des Aubruchs. Dieser Aufbruch geht einher mit einer allgemeinen Vertiefung des deutsch- indischen Verhältnisses und fußt gleichzeitig auf einer langen Tradition des deutsch- indischen Kulturaustausches. Indische Musik aller Sparten, von der klassischen Musik bis zum Hindi-Pop ist in Deutschland auch ohne großes Zutun von Mittlerorganisationen weitgehend etabliert und findet ihr Publikum. Musik aus Deutschland hat es hingegen schwer in Indien Fuß zu fassen.
Bei der medialen Vermittlung eines differenzierten Bildes des kulturellen Gegenübers im deutsch-indischen Verhältnisses besteht noch viel Nachholbedarf. Ein erhöhter Kulturtransfer von Deutschland nach Indien ist von Nöten. Hier schlägt das Gharana Projekt eine Brücke - es vermittelt sowohl abendländische als auch indische Musikkultur und bildet stetig neue kreative Synergien. Zwei Seiten verschiedener Kulturen suchen den Kontakt und machen Musik zum Mittel der Annäherung, zur universellen Sprache: non-verbal, ehrlich und emotional.
Zitat von Helmut Glaßl
DAS GHARANA PROJEKT, eine aufregende Reise in eine ferne Welt von musikalischen Künstlern zwischen Ost und West. Es klingt als wären Shrikohl und E-Bass, Tabla und Schlagzeug, Sitar und Gitarre schon immer musikalisch vereint. Experimentielle Musik voller meditativer Harmonien. Jede Aufführung ist einzigartig, denn die dynamischen Beziehungen zwischen Musikern und Publikum schaffen jedes Mal ein ganz neues und unvergessliches Erlebnis. Hört und seht selbst.
DATUM | BEGINN | VERANSTALTUNGSORT | ADRESSE |
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26.-28.04.2025 | »Bājāra«
Klangfest & das GHARANA PROJECT Ein Projekt von KinderKinder e.V. Hamburg „Bājāra“ nimmt euch auf eine fantasievolle Reise nach Bengalen, erzählt mittels Handschattenkunst und Live-Musik. |
Weitere Details und die genauen Erscheinungstermine werden noch bekannt gegeben. |
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23.-29.06.2025 | »India Week Hamburg«
GHARANA PROJECT |
Weitere Details und die genauen Erscheinungstermine werden noch bekannt gegeben. |
was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist. (Victor Hugo)
S. Bhattacharya
Kalkutta, Indien
info (at) gharanaproject.com
gharanaproject (at) gmail.com